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Pyrrolizidinalkaloide
(PA)
Pyrrolizidine Alkaloide (PA) sind weit verbreitet im Pflanzenreich.
Ihr Hauptvorkommen liegt in
den Pflanzenfamilien Asteraceen;
Boraginaceen und Fabaceen. Bis heute sind etwa 200 strukturell
verschiedene Alkaloide beschrieben.
Diese Verbindungen sind von Bedeutung, da sie toxische
Nebenwirkungen aufweisen können. Diese Toxizität ist abhängig von der Struktur
der PA. Hierbei sind das Vorhandensein einer Doppelbindung in bizyklischen
Fünfringsystem ("Necin") und die Veresterung der alkoholischen Gruppen am Necin
essentiell.
Der
Gesetzgeber hat im Stufenplan zur Abwehr von Arzneimittelrisiken 1992 festgelegt,
dass Pflanzen und Zubereitungen hieraus nur in den Handel gebracht werden dürfen,
wenn sichergestellt ist, dass die tägliche maximale Aufnahme an toxischen
PA unter 1 Mikrogramm liegt (BAnz. Nr.: 111, S. 4805 vom 17.6.1992)
PA
und Toxizität:
Zur gaschromatographischen Bestimmung der
Pyrrolizidinalkaloide einiger Senecioarten.
Journal of medical plants research 1981
Carcinogenic and Mutagenig Activity of an Alkaloidal Extract of Senecio
nemorensis, ssp. fuchsii
Arzneim. Forsch. 32, 85 (1982)
Lebertoxische Pyrrolizidinalkaloide in Symphytum-Präparaten
Dtsch. Apoth. Ztg. (1982) 122, 851
Pyrrolizidinalkaloide-Struktur und Toxizität
Dtsch. Apoth. Ztg. (1984) 124, 2116
Veno-Occlusive Disease in a Fetus caused by Pyrrolizidine Alkaloids of Food Origin
Fetal Diagn. Therap. (2003) 18, 223
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